„Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen“

Ort: Infoladen Wiesbaden, Werderstraße 8

Di, 22.02, 20 Uhr

Zur Dimension des „Bettelns“ im Antiziganismus. Der Topos der
„bettelnden Zigeuner“, die angeblich leben, ohne zu arbeiten, nimmt eine
zentrale Stellung in der antiziganistischen Ressentimentstruktur ein.
Die Entwicklung der Diskurse über „Betteln“ und über „Zigeuner“ sind
dabei verschränkt und beeinflussen sich wechselseitig. Im Vortrag soll
diese Dimension des Antiziganismus genauer beleuchtet, ihre innere Logik
analysiert und als Strukturelement bürgerlicher Vergesellschaftung einer
Kritik unterzogen werden.

Der Referent Markus End ist Mitherausgeber des Sammelbandes
„Antiziganistische Zustände“ und promoviert in Berlin zu Struktur und
Funktionsweise des modernen Antiziganismus.